Pokémon GO: Alles zu Nestern & Neständerungen

Wichtige Tipps und Tricks

Pokémon GO Nester & Migrationen
Pokémon GO

Nester sind der wohl beste Ort in Pokémon GO, um die seltensten Taschenmonster innerhalb kürzester Zeit in Massen einzufangen. In (mal mehr und mal weniger) regelmäßigen Abständen führt Entwickler Niantic weltweite Neständerungen durch, um Schwung ins Pokémon-Abenteuer zu bringen. Welche Pokémon gibt es in Nestern und was muss man sonst noch wissen? Dieser Artikel gibt Auskunft darüber!

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Nester in Pokémon GO

Wo findet man Nester?

Wie Niantic die einzelnen Nester für Pokémon GO exakt bestimmt, kann nicht ganz genau gesagt werden. Das Entwicklerstudio verwendet eigens angefertigte Algorithmen und zieht hierfür Daten aus diversen Kartendiensten wie Open Street Maps heran, um gewisse Orte und Sehenswürdigkeiten in Nester zu verwandeln.

Pokémon GO Nester suchen

  • Parks: Grünflächen und öffentliche Parks in Städten sind ein guter Ansatzpunkt, um Nester ausfindig zu machen.
  • Gewässer: Häufig hat man auch an Gewässern und Brunnen Glück.
  • Keine Straßen: Nur selten führen Straßen durch Nester.
  • Viele PokéStops: Voraussetzung für ein Nest sind in der Regel einige PokéStops in naher Umgebung.

Hat man ein gutes Nest gefunden, kann man dort meist innerhalb weniger Minuten mehrere Exemplare einer Spezies fangen. Jedoch sollte man sich beeilen, denn Niantic führt in regelmäßigen Abständen so genannte Neständerungen durch.

Wie funktioniert eine Neständerung?

Von Zeit zu Zeit werden die Karten neu gemischt und alle Taschenmonster durchgewürfelt. Durfte man sich in der Vergangenheit über ein Pikachu-Nest freuen, kann sich dieses schnell in eine neue Bluzuk-Heimat verwandeln. Nestmigrationen finden auf der ganzen Welt zur selben Uhrzeit statt. Ist man zufällig bei einer Neständerung anwesend, kann man sozusagen live dabei zusehen, wie sich beispielsweise alle Pikachu auf der Karte zu Bluzuk verwandeln.

Generell kann man sagen, dass Niantic die Pokémon-Begebenheiten durchschnittlich alle 14 Tage auf den Kopf stellt.

Bisheriger Nestverlauf

Nummer Datum Dauer (Tage)
36 14.12.2017 14
35 30.11.2017 14
34 16.11.2017 14
33 02.11.2017 14
32 19.10.2017 14
31 05.10.2017 14
30 21.09.2017 14
29 07.09.2017 14
28 24.08.2017 14
27 10.08.2017 14
26 27.07.2017 14
25 13.07.2017 14
24 29.06.2017 14
23 15.06.2017 14
22 01.06.2017 14
21 18.05.2017 14
20 04.05.2017 14
19 20.04.2017 14
18 06.04.2017 14
17 23.03.2017 14
16 09.03.2017 14
15 23.02.2017 6
14 17.02.2017 8
13 09.02.2017 14
12 26.01.2017 14
11 12.01.2017 14
10 29.12.2016 14
9 15.12.2016 14
8 01.12.2016 14
7 17.11.2016 14
6 03.11.2016 14
5 20.10.2016 14
4 06.10.2016 9
3 27.09.2016 36
2 22.08.2016 24
1 29.07.2016 24

Mit wenigen Ausnahmen fand in den ersten Monaten nach dem Release von Pokémon GO alle zwei Wochen jeweils kurz nach Mitternacht eine Neständerung statt. Betrachtet man diese Liste, kann man sich grob den Termin für die nächste Änderung errechnen.

Gute Nester in Pokémon GO finden

Gibt es Nester für Dratini, Larvitar etc.?

Leider können nicht alle Pokémon Nester beheimaten. Besonders die seltenen und wertvollen Geschöpfe wie Dratini, Larvitar, Relaxo, Lapras und dergleichen wird man niemals als Nest-Pokémon antreffen.

Diese Pokémon gibt es nicht in Nestern
Dratini in Nestern Porenta, Kicklee, Nockchan, Sleima, Smogon, Chaneira, Tangela, Kangama, Tauros, Lapras, Aerodactyl, Relaxo, Dratini, Voltilamm, Mogelbaum, Icognito, Skaraborn, Mantax, Panzaeron, Miltank, Larvitar und weitere Pokémon wie etwa die Babys.

Relaxo gibt es zwar nicht im Nest, allerdings hat Niantic in der Vergangenheit bereits ein Relaxo-Event abgehalten.

Ditto in Taubsi-Nestern jagen

Ja, richtig gelesen. Es ist sogar möglich, dass Pokémon wie Taubsi, Rattfratz oder auch Hornliu ein Nest einnehmen und dort vermehrt auftauchen. Findet man dann beispielsweise ein Taubsi-Nest, kann dort schnell und unkompliziert der lila Transformierer aufgespürt werden.

Ditto in Pokémon GO fangen

Das einzige Problem hierbei ist, ein solches Nest ausfindig zu machen, da die „Schrott-Taschenmonster“ für gewöhnlich sowieso an jeder Ecke zu finden sind.

Die besten Nester

Starter wie etwa Glumanda oder Feurigel zählen zu den besten Nest-Pokémon, die man sich für seine Umgebung wünschen kann. Hat man ein solches Nest gefunden, sollte man es unbedingt noch vor der nächsten Neständerung nutzen und melken wie Miltank.

Starterpokémon wie Glumanda, Bisasam und Schiggy

  • Starter-Pokémon: Starter sind selten und teilweise sogar im Kampf zu gebrauchen.
  • Machollo: Machollo lässt sich ab und an in Nestern blicken und ist deshalb wertvoll, weil es sich später zum Muskelpaket Machomei entwickeln kann. Machomei ist bekanntermaßen einer der besten Konter gegen Heiteira.
  • Karpador: Medaillen-Sammler müssen den nutzlosen Fisch unzählige Male fangen, um die Karpador-Medaille zu vergolden.
  • Pikachu: Selbiges gilt für Pikachu. Fängt man das gelbe Taschenmonster häufig, kann man irgendwann die Pikachu-Medaille vergolden.
  • Mewtu: Mewtu ist das allerbeste Pokémon der Welt. Spaß. Mewtu gibt es natürlich nicht in Nestern.
  • Taubsi: Nein, das ist diesmal kein Spaß. Taubsi kann mit Entwicklungen zu Tauboga ideal zum Sammeln von Erfahrungspunkten genutzt werden. So ist das Maximallevel schon in greifbarer Nähe.
  • Evoli: Die Evoli-Entwicklungen sind einfach zu erlangen und zählen nach wie vor zu den stärksten Angreifern in Pokémon GO.

Glurak im Glumanda-Nest

Ein Update Anfang 2017 ermöglichte es, dass auch Entwicklungen der Nest-Pokémon mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit in eben diesen Nestern auftauchen können. So kann es mit etwas Glück vorkommen, dass man neben der lokalen Glumanda-Armee über ein wildes Glurak stolpert. Die Chancen auf einen solchen Fund sind zwar ziemlich gering, allerdings stirbt die Hoffnung zuletzt.

Glurak sieht in seiner Shiny-Form übrigens sehr beeindruckend aus!

Krasse Nester

Weltweit können einige Phänomene von außergewöhnlichen Nestern beobachtet werden. Nester, die förmlich aus der Reihe tanzen und keinem wirklichen Muster folgen.

Pokémon GO Rihorn Nest Berlin

Eines dieser krassen Nester liegt in Deutschland. Hier siedelt sich nach jeder Neständerung eine einzelne Spezies vermehrt in großen Teilen Berlins an. Man könnte fast sagen, dass halb Berlin ein großes Nest ist. Rihorn war wohl eines der besten Pokémon in der Vergangenheit, welche sich in Berlin für gut zwei Wochen eingenistet haben.

Laut Beiträgen in diversen Foren sind manche Trainer sogar etliche Kilometer angereist, um eine dieser unglaublichen Ansammlungen an Taschenmonstern hautnah miterleben zu können.

Hier gibt es weitere Screenshots und Infos zu den heftigsten Nestern in Pokémon GO.

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